WLAN-QR-Code für Gäste

Handy dranhalten, bestätigen, verbunden. Der QR-Code trägt Netzname, Verschlüsselung und Passwort in sich. Niemand fragt mehr nach dem WLAN, niemand entziffert einen handgeschriebenen Zettel mit acht Großbuchstaben. Im Generator heißt die Art des QR-Codes WLAN, und dieser Fall ist der einzige, bei dem der QR-Code ganz ohne Internet funktioniert.

Karte mit QR-Code für den WLAN-Zugang in einer hellen Ferienwohnung

Den QR-Code kostenlos generieren.

Der Generator geht mit WLAN vorgewählt auf. Eintragen, gestalten, herunterladen. Alles in deinem Browser, nichts wird hochgeladen.

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Warum ein QR-Code hier hilft.

Gäste verbinden sich, ohne ein Passwort abzutippen.

Der QR-Code trägt Netzname, Verschlüsselung und Passwort in sich. Handy dranhalten, bestätigen, verbunden. Das spart die Frage nach dem WLAN und den handgeschriebenen Zettel mit den Großbuchstaben, die niemand entziffert.

Der Netzname muss exakt stimmen, inklusive Groß- und Kleinschreibung und Umlauten. Für Gäste gehört ein eigenes Gastnetz dazu, getrennt von dem Netz, in dem Kasse, Drucker und Rechner hängen.

  • Der QR-Code funktioniert ohne Internet: Er enthält die Zugangsdaten selbst.
  • Wer das Passwort regelmäßig wechselt, muss den QR-Code neu drucken. Plane das mit ein.
  • Ein Aushang in der Gästemappe oder am Kühlschrank reicht. Laminiert hält er länger.

So gehst du vor.

  1. Ein eigenes Gastnetz einrichten

    Bevor du irgendetwas druckst: Gäste gehören in ein eigenes Netz, getrennt von dem, in dem Kasse, Drucker, Rechner und Kameras hängen. Fast jeder Router kann ein Gastnetz. Es hat einen eigenen Namen und ein eigenes Passwort, und Geräte darin sehen sich untereinander nicht.

  2. Netzname und Passwort exakt abschreiben

    Der Netzname muss buchstabengenau stimmen, mit Groß- und Kleinschreibung, Leerzeichen und Umlauten. Ein Zeichen daneben, und das Handy sucht ein Netz, das es nicht gibt. Verlässlich ist nur eines: aus den Router-Einstellungen kopieren, nicht vom Aufkleber abtippen.

  3. Die Verschlüsselung wählen

    Bei fast allen Netzen ist es WPA oder WPA2, das steht in den Router-Einstellungen. Ein offenes Netz ohne Passwort ist für Gäste bequem, aber jeder im Umkreis nutzt es mit. Für ein Café geht das, für eine Ferienwohnung mit Fernseher und Drucker im selben Netz nicht.

  4. Den QR-Code mit zwei Geräten testen

    Einmal mit einem iPhone, einmal mit Android, beide vorher aus dem Netz abmelden. Erst wenn beide sich über den QR-Code verbinden, geht er in den Druck. Ein Test mit dem eigenen Handy, das das Passwort ohnehin kennt, beweist nichts.

  5. Aushängen, wo Gäste ankommen

    In der Ferienwohnung gehört er in die Gästemappe und an den Kühlschrank. Im Hotel an die Rezeption und ins Zimmer neben den Fernseher. Im Café auf den Tisch, gern zusammen mit dem QR-Code für die Karte. Ein Satz darunter: WLAN scannen.

Fertig gelesen? Zum Generator, vorgewählt auf WLAN.

Was dabei schiefgeht.

Nicht ausgedacht, sondern gesehen. Jeder Punkt hier kostet Zeit oder einen Nachdruck.

Das Passwort wurde geändert, der QR-Code nicht

Ein WLAN-Code trägt das Passwort selbst. Wer das Passwort ändert, macht jeden gedruckten QR-Code unbrauchbar. Plane den Wechsel deshalb bewusst, drucke gleichzeitig neu, und sammle die alten Aushänge ein. Ein dynamischer QR-Code hilft hier nicht, weil das Handy die Zugangsdaten direkt aus dem QR-Code liest.

Gastnetz und Betriebsnetz sind dasselbe

Dann steht jeder Gast mit seinem Gerät im selben Netz wie deine Kasse. Das ist kein Datenschutzproblem, das ist ein Sicherheitsproblem. Das Gastnetz ist die eine Einstellung am Router, die du vor dem QR-Code machen solltest.

Der Netzname hat ein Sonderzeichen, das der Router anders schreibt

Ein Netz namens Café Sonne kann im Router als Café Sonne oder als Cafe Sonne hinterlegt sein. Der Generator kodiert Umlaute und Akzente korrekt, aber nur, wenn du sie so einträgst, wie der Router sie speichert. Im Zweifel den Netznamen ohne Sonderzeichen wählen.

Statisch oder dynamisch?

Statisch

Für WLAN gibt es nur die statische Variante, und das ist gut so. Der QR-Code enthält die Zugangsdaten selbst, das Handy liest sie direkt, ohne Umweg über einen Server. Er funktioniert deshalb auch dort, wo noch kein Internet ist, nämlich genau in dem Moment, bevor man verbunden ist.

Dynamisch

Ein dynamischer QR-Code zeigt auf eine Adresse im Netz und leitet weiter. Für WLAN wäre das ein Widerspruch: Um die Weiterleitung zu laden, müsste das Handy schon online sein. Deshalb bietet der Generator für WLAN nur den statischen QR-Code an.

Statisch, kostenlos, und mit Bedacht beim Passwortwechsel. Das ist alles.

Den Unterschied Zeile für Zeile zeigt der Vergleich auf der Übersicht.

Druck und Platzierung.

Größe

Der Gast steht direkt davor. Vier bis fünf Zentimeter reichen. Auf einem Aufsteller im Zimmer darf es größer sein, damit man ihn vom Bett aus findet.

Material

Laminiert oder hinter Glas im Bilderrahmen. Papier am Kühlschrank ist nach einem Sommer wellig. Ein kleiner Acrylhalter neben der Kaffeemaschine hält Jahre.

Text dazu

Der Netzname in Klarschrift unter dem QR-Code, das Passwort nicht. Wer scannt, braucht es nicht, und wer nicht scannen kann, fragt und bekommt es genannt. So bleibt der Aushang auch auf einem Foto im Netz harmlos.

Die Regeln dahinter, mit Zahlen, stehen in den Ratgebern QR-Code richtig drucken und QR-Code testen, bevor er in den Druck geht.

Was auf die Seite dahinter gehört.

Ein WLAN-Code zeigt auf kein Ziel im Netz, er verbindet nur. Der nächste Schritt des Gastes ist trotzdem eine Seite: die, die er als Erstes öffnet. Für eine Ferienwohnung oder ein Hotel lohnt sich dafür eine eigene Gästeseite:

Das bauen wir
  • Hausregeln, Mülltrennung, Heizung und Schlüsselübergabe, kurz und in zwei Sprachen
  • Empfehlungen aus der Umgebung, die du selbst pflegst statt aus dem Prospektständer
  • Anleitung für Fernseher, Waschmaschine und Kaffeemaschine als kurze Texte, nicht als PDF
  • Der Weg zur Bewertung, dort, wo der Gast beim Auschecken sowieso hinschaut

Häufige Fragen.

Funktioniert der WLAN-Code ohne Internet?

Ja, und das ist der Punkt. Die Zugangsdaten stecken im QR-Code, das Handy liest sie mit der Kamera und verbindet sich. Es braucht dafür keine Verbindung ins Netz, weder mobil noch anderswo.

Kann ich das Passwort trotzdem ändern?

Ja, aber dann sind alle gedruckten QR-Codes ungültig. Das gilt für jeden WLAN-Code, egal wo er erstellt wurde. Praktisch heißt das: das Gastnetz bekommt ein Passwort, das du nur wechselst, wenn es einen Grund gibt, und dann druckst du im selben Zug neu.

Sieht jemand mein Passwort, wenn er den QR-Code fotografiert?

Wer den QR-Code hat, hat das Passwort, ja. Der QR-Code ist nichts anderes als das Passwort in maschinenlesbarer Form. Darum gehört er ins Gastnetz, nicht ins Betriebsnetz, und darum steht das Passwort nicht zusätzlich in Klarschrift darunter.

Was passiert bei einem versteckten Netz?

Der Generator kann das: Häkchen bei verstecktes Netz setzen, und der QR-Code trägt den Hinweis mit. Das Handy sucht das Netz dann gezielt, auch wenn es nicht in der Liste steht. Für Gäste ist ein sichtbares Gastnetz trotzdem einfacher.